Wir spielen bei uns CVJM-Hockey, und du bist dazu herzlich eingeladen.
Wenn du mal eine andere Sportart ausprobieren willst und Lust an Fairplay hast,
dann bist du hier genau richtig.
Dienstag von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr
OMG-Turnhalle Ignaz-Schön-Str. 5 in Schweinfurt
Michael Pajak versenkt die Lochkugel 10 Sekunden vor Schluss zum 3:2 Turniersieg beim Münchner Floorball Mixed – Turnier 2012
Der CVJM Schweinfurt gewinnt mit seiner Floorballtruppe sensationell das hervorragend besetzte Turnier in München.
Nach langer Anreise waren die Jungs undunsere Ines noch etwas träge im ersten Spiel und verloren - verstärkt durch Thekla und Mildred aus München - zu Beginn 0:3 gegen die Wikinger des PSV. Der Coach erkannte die Probleme schnell, stellte ab sofort die Abwehr um, forderte mehr Laufbereitschaft , Kampfgeist und einen besseren Blick für die Mitspieler. Die Mannschaft der Bundeswehr UNI München II wurde in einem berauschenden Spiel mit 7:1 vom Parkett gefegt. Das war Floorball vom Feinsten mit schönen Spielzügen und fast jeder durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Wir waren nun im Turnier angelangt und schafften als nächstes ein 2:2 gegen die 1. Mannschaft der Bundeswehr UNI (unser späterer Endspielgegner). Zweimal holten wir einen Rückstand durch Tore von Joel Trotzky auf und konnten gut mit dem Unentschieden leben. Im vierten Spiel schafften wir nach verkrampften Beginn und vielen vergebenen Chancen schließlich einen 2:1 Sieg gegen die UNI München. Wenig zu ernten gab es dann allerdings gegen die UNI Regensburg. Wir gerieten schnell in Rückstand und waren erst nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 wieder im Spiel. Der beste Turnierspieler legte uns insgesamt 3 Eier ins Netz und so verloren wir 1:4. Die Nummer 5 von Regensburg hatte sich unser Coach gemerkt - für das Halbfinale. Das sollte uns nicht mehr passieren. Die Mannschaft vom FC Stern München (Gastgeber) besiegten wir im letzten Vorrundenspiel souverän und unspektakulär mit 3:0 und qualifizierten uns damit für das Halbfinale. Wir hatten nichts zu verlieren und waren froh in diesem stark besetzten Turnier überhaupt so weit gekommen zu sein. Der Gegner war der unbesiegte Vorrundensieger – UNI Regensburg. Wir konnten nur mit einer taktisch disziplinierten Vorstellung sowie unbändigem Kampfgeist bestehen und mussten den Topspieler der Regensburger im Griff haben.Lange passierte nicht viel, doch dann traf unser Torjäger M. Pajak kurz und trocken aus 2 Meter Entfernung volley ins Gehäuse der Regensburger. Der Jubel kannte keine Grenzen und es galt nun diese Ergebnis zu verteidigen. Dies gelang auch aufgrund einer unglaublichen Abwehrschlacht mit einer hervorragenden Thekla im Tor und einer doppelten Absicherung für den Regensburger Topspieler. Mit durchaus gefährlichen Entlastungsangriffen, Befreiungsschlägen und der nötigen Ruhe retteten wir den Sieg über die Zeit. Wir waren im Endspiel! Dort wartete die von einer Damennationalspielerin aus Weißenfels trainierte Mannschaft der Bundeswehr UNI auf uns. Physisch war uns diese Truppe klar überlegen, doch die Schweinfurter Jungs und unsere Münchner Gastspielerinnen wuchsen über sich hinaus. Auch nach dem schnellen 1:0 für die Bundeswehr behielten wir die Ruhe und starteten unsere Angriffe. Belohnt wurden wir schließlich durch ein Tor von Frank Finzel, der den Ball ruhig aus 2 Meter im Tor versenkte. Leider aber gerieten wir wieder in Rückstand und die Spannung stieg.Ca. 3 Minuten vor Schluss landete ein Rückhandschuss unserer Nummer 17 genau zum Ausgleich im Eck des Tores der Bundeswehr und unser Coach dachte schon an ein Penaltyschießen nach Spielende – doch dann erreichte ein langer Zuckerpass von Ines unseren Michael Pajak, der zwar zunächst das leere Tor verfehlte – doch der Ball kam von der Bande zurück und der Nachschuss zappelte im Netz. Der Jubel kannte keine Grenzen. Es wurde noch mal kurz angepfiffen doch dann war aus die Maus!
Fazit: ein schönes Turnier auf hohem Niveau mit fairen Spielen, guter Verpflegung und einem kameradschaftlichen Sportsgeist.
Am Sieg beteiligt waren:
Thekla aus München: die mit den vielen blauen Flecken, einem stark lädierten Nasenbein rettete mit vielen Glanzparaden und mutigen Aktionen oft unseren Vorsprung und hielt uns immer wieder im Spiel; ruhige und sichere Aufbauspielerin
Mildred aus München: attackierte immer wieder giftig alle Gegner, gab nie einen Ball verloren und durfte 3 Tore für unser Team erzielen.
Ines V.: hatte diesmal leichten Heimvorteil, stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft und setzte alle taktischen Vorgaben mustergültig um; gutes Defensivverhalten und gute Pässe nach vorne erreichten oft die eigenen Mitspieler; Teamplayerin
Michael P.: unser Torjäger, der aus allen Lagen schießen kann, egal ob Vorhand oder Rückhand; keiner jubelt so laut bei einem Torerfolg; teilte seine Kräfte diesmal gut ein und hatte auch im Endspiel noch ein paar Körner übrig.
Frank F.: unser Allroundspieler, der auf allen Positionen spielen kann, sich im Halbfinale total verausgabte und bis an seine absoluten Grenzen ging; hervorragendes Zweikampfverhalten Nebenbei fuhr er unseren Mannschafts – Audi A6 die 600 Km (SW-M und zurück) souverän und lotste uns in eine Nobelpizzeria in Ingolstadt, wo wir den Sieg gebührend und standesgemäß feierten (nie mehr amerik. Fastfood!).
Gordon R.: überzeugte diesmal durch ruhiges Aufbauspiel, klare Pässe und schöne Anspiele bis in die Spitze, Defensivstratege, der auch einmal hinlangen kann, wenn es ernst wird. Er verstand auch die Sprache einiger Gegner aus dem Osten Deutschlands.
Joel T.: spielte jahrelang kein Turnier mehr, fand sich aber schnell nach dem ersten Spiel zurecht und kämpfte wie ein Löwe. Konditionell unser stärkster Spieler, der auch einige Male die Lochkugel im Tor versenken konnte. Ganz starke Abwehrleistung im Halbfinale und im Endspiel.
Jürgen F.: der Coach; konnte leider aufgrund einer Verletzung nicht selbst in diesem tollen Team mitspielen. Die etwas schlechte Laune nach dem ersten misslungenen Spiel mit vielen Einzelaktionen und einigem Chaos auf dem Parkett, erhellte sich zunehmend und steigerte sich ab dem Halbfinale bis zur totalen Begeisterung für die Spielweise und den Kampfgeist unserer Mannschaft; Sein prophezeiter finaler Penaltyschuss blieb ihm allerdings versagt, obwohl er heimlich noch ein Trikot im Rucksack hatte, denn es kam nicht zum Penaltyschießen, well wir ja unseren Michael hatten ... siehe Überschrift).




