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Hauptausschusswochenende

Hauptausschusswochenende - 2019

„Draußen zuhause“ – sind wir das schon oder müssen wir wieder?
„Draußen zuhause“ – mit dieser Über-schrift war die Delegiertenversammlung und der Leitungskongress Anfang November auf der Wernfels überschrieben.
In voller Besetzung nahm der Hauptausschuss dieses Mal an dem Wochenende teil, um einmal mehr sich damit zu beschäftigen „was bedeutet es für den CVJM den christlichen Glauben heute an die nächste Gene-ration weiterzugeben – gerade als Kernthema evangelischer Jugendarbeit“. Und „wie können wir uns mit Jesus im Herzen als „Weltenbürger“ vor Ort einbringen und unsere Stadt lieben.“ Zwei inhaltliche Impulse zu un-serer Arbeit, die einmal mehr fordern: Wer nach außen gehen will, muss wissen wer er ist – dann kann ich deutlich und kreativ sagen, für was ich stehe.
Wir alle sind „draußen zuhause“ – das meint nicht nur im CVJM unterwegs. Den Großteil unserer persönlichen Zeit verbringen wir in unseren Familien, Nachbarschaften, Schulen, Berufen und unterschiedlichen Freizeitbeschäftigungen. Ebenso ist auch unser CVJM ganz natürlich an seinem Ort mit eingebunden. Von daher kann man sagen, dass es kein „innen“ ohne ein „außen“ gibt und wir innen wie DRAUSSEN ZUHAUSE sind.
Wie übrigens Gott auch. Spätestens seit Jesus wissen wir: Gott ist nicht im Himmel, sondern auch DRAUSSEN ZUHAUSE, mit seinem Geist mitten unter uns – mitten in dieser Welt. Und dort wo es am „ungeistlichsten“ aus-sieht, gerade da scheint Jesus ein besonderes Interesse zu haben.
In einer Vielzahl an Workshops konnten wir uns mit folgenden Fragen in Ruhe befassen.
- Was bedeutet das für unseren Glauben und Lebensstil, wenn Gott überall zuhause ist und es keinen „ungeistlichen“ Ort gibt?
- Wo sind wir persönlich draußen unterwegs? In welchen Bezügen? Wie erlebe ich da Gott bzw. wirkt er durch mich?

- Was bedeutet dies für uns als CVJM-Verein in unseren Orten? In welchen Beziehungen leben wir? Von wem können wir ler-nen? Für wen beten? Wo uns von Gott gebrauchen lassen?
- Was heißt es, dass wir in einem weltweiten Verband – dem YMCA – zuhause sind? Nutzen wir überhaupt dieses Potential für unsere Arbeit vor Ort? Was können wir von anderen lernen, was einbringen?
Die Gedanken und geistlichen Eindrü-cke nahmen wir alle mit in unseren Hauptausschusstag gleich Ende November und nahmen uns Zeit neben den Festlegungen zu Aufgaben und Zuständigkeiten zu sehen und zu hö-ren, was ist unsere Ausrichtung, wofür wollen wir einmal mehr in Schweinfurt und der evangelischen Jugendarbeit stehen. Wie sind wir in Schweinfurt „draußen zuhause“?
Nachdem uns Gott nicht als Einzel-kämpfer geschaffen hat, lasst uns ge-meinsam zuversichtlich in ein neues Jahr aufbrechen.


Bianca Leitz-König