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Jugendfreizeit

Jugendfreizeit - 2020

Gemeinsam unterwegs

 

Nichts könnte das besser zusammenfassen als die diesjährige Freizeit, denn auch wenn es nicht nach Belgien ging, so war man doch gemeinsam unterwegs. Gemeinsam in Würzburg, gemeinsam Mister X jagen, gemeinsam Frühstücken, gemeinsam Bibelarbeiten machen, gemeinsam viele Fahrradprobleme lösen, …

Würde ich weiteres aufzählen könnte der Bericht zu lange werden. In dieser einen Woche, in der ich dabei war, gab es echt viele Auf und Abs, wir kamen oft an unsere Grenzen aber immer wieder konnten wir uns gegenseitig bestärken, aufbauen und dazu

ermutigen weiter zu machen. Egal wie fertig man den Tag über war, am Ende hatten wir alle ein Lachen im Gesicht!

Dass fasst für mich diese Woche sehr gut zusammen. Ich habe viel neues über meine Mitmenschen erfahren und konnte sie dadurch besser kennenlernen. Ich möchte mich in dem Zug bei Claudia und Tobi bedanken, die uns durch diese Woche begleitet haben, unsere Launen ertragen haben und uns nicht aufgegeben haben (auch wenn wir das manchmal getan haben) 

Es war eine echt großartige Woche mit den beiden als Mitarbeitern und wir waren sehr viel gemeinsam unterwegs.

 #BlutgruppeDahemm

 

Julia Gößmann Teilnehmerin

 

Woche 1

 

Vier Teilnehmer, zwei Mitarbeiter, ein Team!
Unsere Mission: Herausfinden, was, wie & wo unsere Herzensheimat ist!

Gemeinschaftlich, verbunden durch Schweiß, Blut und (Lach-)Tränen waren wir eine Woche in & um Schweinfurt unterwegs und zum Beispiel dem mysteriösen Mister X auf der Spur (mehrmals, da er leider immer wieder entwischt ist und sogar unsere eigene Gruppe infiltriert hat!). In Würzburg haben wir hochmotiviert die Festung und das Käppele erklommen bzw. erkundet, im Kletterwald am Baggersee dann unsere (Höhen-)Ängste überwunden und akrobatischen Fähigkeiten ausgebaut. [Tobias1] Nur eine „eiskalte Frucade“ war uns trotz hitziger Seilbahnfahrten und Aufstiege nicht vergönnt ... Beim Minigolf wurde unser Fingerspitzengefühl trainiert und unsere Kreativität beim Seife machen, Selbstportrait zeichnen in der Kunsthalle oder der anschließenden Kunstrallye durch die Stadt ausgelebt. Die Abende am Lagerfeuer, im Wald oder beim Open-Air-Kino haben die ereignisreichen Tage immer schön ausklingen lassen und am sehr witzigen & gelungenen [Tobias2] letzten Abend (inkl. eigenen Tanz, mit großer Motivation von den TN vorbereitet) konnten wir sehen, was die anderen Gruppen im Laufe der Woche alles erlebt haben.

Wie die Herzensheimat für jeden persönlich aussieht, ist natürlich sehr individuell. Was wir aber als Gruppe in der Woche herausgefunden haben: Dass jeder gut ist, so wie er ist, dass wir Gottes geliebte Kinder sind und dass wir im Team, in der Gemeinschaft, gemeinsam stark und füreinander da sind! #BlutgruppeDahemm

 

Woche 2

 

In völlig neuer Besetzung (vier quirlige, lebendige Jungs und zwei toughe Mädels plus Tobi und Claudia) haben wir in der zweiten Woche Schweinfurt mit Umgebung unsicher gemacht. Dabei hat uns die Suche nach dem blauen Klaus einiges Kopfzerbrechen bereitet und wir mussten unseren Grips ganz schön anstrengen, um ihm auf die Schliche zu kommen. Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Waldes: Nachdem wir unsere Überlebensstrategien geschult haben, haben wir einem (verrückten) Wissenschaftler-Team geholfen, eine Pandemie zu bekämpfen. Unser provisorisches Nachtlager wurde dann unter dem Blätterdach aufgebaut und der Tag mit Geschichten und leckeren gerösteten Marshmallows abgeschlossen. Nachdem wir die schlimme Wald-Seuche überlebt hatten, wurde uns bewusst, wie schön & wertvoll das Leben ist und haben am nächsten Tag einfach unser SEIN genossen: Wem das zu langweilig / zu Hippie war, der konnte Batiken, Kerzen gießen oder sich beim Barfußpfad und einer Traumreise seines Körpers bewusster werden. Den eigenen Körper bewusst wahrgenommen haben wir auch am nächsten Tag, als wir mit den Rädern über Berg und Tal zum Ellertshäuser See gefahren sind. Wem das noch nicht bewusst genug war, der konnte beim Triathlon nochmal alles geben - der ein oder andere hat sich dadurch einen Kindheitstraum erfüllt.

Zwei weitere Highlights waren noch der Besuch des Bunkermuseums in Oberndorf und die Show der Drohnen-Schule am Sennfelder See - vielen Dank den jeweiligen Mitarbeitern dort, die viel Engagement und Herzblut in ihre Hobbys gesteckt haben! Der krönende Abschluss war wieder ein lustiger bunter Abend [Tobias3] ehe die Jugendlichen in ihren Alltag Dahemm gingen. Thematisch beschäftigt und begleitet hat uns in dieser Woche das Vater Unser, welches uns allen auch über das nächste Jahr noch ein wegweisendes, bewusstes Gebet und Augenöffner für Gottes Himmelsmomente sein sollte.

Claudia und Tobias

 

Dahemm Gruppe 3

 

Auch wenn die Gruppe 3 nur in der ersten Woche das Vergnügen hatte in dieser Konstellation aufzutreten, war es eine schöne Zeit. Da wir ja auch als Ziel hatten Schweinfurt besser kennenzulernen ging es Sonntag gleich daran uns und den Spielplatz am Fichtelsgarten kennenzulernen. So kam die Gruppe auch zu ihrem Begrüßungs-Tanz für die Wochenchallenge- dem King of the Drehding. Abends ging es dann im Gottesdienst um die Herzensheimat.

Neben der Tatsache das wir laut unserer Gruppe viel zu selten auf den Rädern saßen und viel zu viel Laufen mussten, war die Woche voll mit coolen Programmpunkten. Montags mussten wir Silas fangen. Was sich als äußert schwer herausstellte, aber das „Taxi“ konnte die Stimmung heben, so wie das Getränke auffüllen bei Hartmanns.

Dienstags ging es dann in die Kunsthalle, im Anschluss gab es die Kunst-Rallye. Im Wald, markierten die Herren in der Gruppe mit Decken und Hängematten ihr Revier.

Der nächste Tag sah einen Road- trip nach Würzburg vor mit Marsch auf die Festung und zum „Käppele“. Da es an dem Tag um Jesus ging, sprachen wir in unserer Mittagspause darüber, was die besten Eigenschaften von Jesus seien. Nicht nur die „Specialeffects“ wie Heilen oder Wunder wurden genannt, sondern auch das Trösten, Helfen allgemein und Rat geben. Donnerstag durfte unsere Gruppe einen entspannten Tag am See verbringen mit Kletterwald und Schwimmen.

Abends traten die Mitarbeiter gegeneinander an, während die Teilnehmer einschätzen mussten, welcher Mitarbeiter wohl besser abschneiden würde.

Neue Erkenntnisse des Abends zusammengefasst: Tobi ist eine Maschine, Silas wurde als sehr kompetent eingestuft und musste eigentlich fast immer ran, Maria kennt echt viele US Bundesstaaten, der Fernando könnte auch Breakdancer sein und Benny ist der größte Schluckspecht.

Der letzte Tag der ersten Woche begann entspannt mit Seife machen und Minigolf. Abends war der Bunte Abend der krönende Abschluss, bei dem der Sieger der

Wochenchallenge verkündet wurde und das waren WIR. Damit gewannen wir den heißbegehrten Preis. DIE GOLDENE ANANAS 🍍

Die erste Woche dahemm verging wie im Flug und auch wenn Vieles ungewohnt war auf Grund von Corona, durften wir als Gruppe viele lustige Momente haben und teilweise stellte sich ein fast „normales“ Freizeitfeeling ein.

 

Liebste Grüße,

Rebbi

 

Sommerprogramm 2020

 

Finja (in der ersten Woche), Cecilia, Julian, Luca, Jakob und Lukas (in der zweiten Woche), das war die 1. Gruppe. Die erste Gruppe von den Vieren und die erste bei zahlreichen Spielen und Wettbewerben. Nachdem sie beim Mr. X Geländespiel den gesuchten Verbrecher gleich zweimal gefangen hatten, wurden deshalb sogar Betrugsvorwürfe anderer Gruppen laut (für diese war es einfach unvorstellbar 18 km durch die Stadt hin und her zu rennen). Im Kletterwald selbstständig Neues auszuprobieren und zwischen den Baumwipfeln herumzuturnen, war für unsere Gruppe auch etwas ganz besonderes. Auch bei der Fahrradtour zum Ellertshäuser See und beim Triathlon wurde deutlich, dass wir ganz besonders energiegeladen waren, weshalb bei uns jede Minute mit Action gefüllt war – und in den wenigen Pausen wurde dann halt sehr viel Frisbee gespielt.

 

Silas und Maria

Jugendfreizeit - 2019

Am Sonntag den 28. Juli sind wir mit 5 Kleinbussen losgefahren, nach Friedrichshafen am Bodensee, wo wir eine Nacht als Zwischenstopp im dortigen CVJM übernachteten.

Dann ging es bis zu unserem schönen Zeltplatz am Tarn in Südfrankreich. Dort durften wir elf Tage lang zelten und dabei ein sehr abwechslungsreiches Programm erleben, von Action, Kanu fahren, baden, Bibelarbeiten und einfach Zeit um in der Hängematte zu entspannen war alles dabei.

Von ein paar besonderen Erlebnissen und Highlights möchte ich jetzt noch mehr erzählen:

In der ersten Woche hat sich die Gruppe der Jüngeren mit den Kanus ins Abenteuer begeben. Und in der zweiten Woche dann die der Älteren. Jeweils zwei Tage waren wir unter-wegs und haben eine Nacht im Freien übernachtet. Es hat Spaß gemacht zu Paddeln und vom Wasser aus sind die steilen Wände der Schlucht beeindruckend und schön.

Das Bergfest - der Tag an dem die Hälfte der Freizeit erreicht ist wird wie jedes Jahr gebührend gefeiert - war dieses Jahr etwas anders. Am Morgen haben wir einen freiwilligen Sonnenaufgangsgottesdienst angeboten. Mit überraschen vielen Teilnehmern und Mitarbeitern sind wir früh morgens die steilen Straßen der Schlucht hochgefahren um oben auf dem Plateau den schönen Sonnenaufgang zu sehen. Das hat sich wirklich gelohnt! Am letzten Abend am Tarn sind wir hier auch nochmal hingefahren um uns auch den Sonnenuntergang an-zuschauen. Den Tag über wurden Workshops zu unterschiedlichen Bereichen der Bühnenkunst angeboten um den Teilnehmern Ideen für die selbst gestaltete Show am Abend zu liefern. Schließlich haben sich alle schick gemacht, es gab ein besonderes Festessen und die darauffolgende Varieté-Show ließ alle staunen und unsre Lachmuskeln wurden dabei auch trainiert.

Einmal haben wir einen Ausflug zu einem Felsenmeer und einer riesigen, unglaublich beeindruckenden Tropf-steinhöhle gemacht. Ein paar besonders ambitionierte Mitarbeiter und Teilnehmer haben fast jeder Morgen Frühsport gemacht. Außerdem haben wir mehrere Städteausflüge in kleine, nette französische Städtchen der Umgebung gemacht.

Unser Inhaltliches Thema waren die zwölf Jünger. Wir haben die einzelnen Personen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften kennengelernt und somit gelernt, wie Jesus uns mit unserer Unterschiedlichkeit gebrauchen kann. Außerdem ging es um Erlebnis-se, die die einzelnen Jünger mit Jesus gemacht haben, die auch in Bezug auf unser Leben viel aussagen.

Auf der Heimreise waren wir noch für zwei Tage in der großen Stadt Lyon. Da konnten alle nochmal gut essen, einkaufen und die Stadt besichtigen. Ein besonderes Erlebnis war hier, dass wir am letzten Abend in Trangia Kochern im Park leckere Quiches essen konnten.

Am nächsten Morgen sind wir dann das letzte Stück unserer Heimreise angetreten. Wir sind dankbar für eine erlebnisreiche, gute und sehr gesegnete Zeit!

 

Maria Fey

Jugendfreizeit_2019