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Angedacht

Angedacht - Oktober 2019

Würde – Wertvoll – Werte

 

Würde wird Menschen zugemessen, die voller Wert für andere sind.

 

Unsere persönliche Würde besteht in all unseren Fähigkeiten und Kostbarkeiten die Gott uns gegeben hat und wir verdienen es, geschätzt, gewürdigt  und geliebt zu werden.

 

Damit wir würdigende und würdevolle Beziehungen entwickeln können, ist es unabdingbar, dass wir andere Menschen in Ihren Werten und Ihren Kostbarkeiten würdigen.

 

Seiner eigenen Würde gibt Ausdruck, wer die Würde anderer Menschen respektiert.

 

Wir haben ein Recht darauf, gesehen, gehalten und gehört zu werden. Wir haben ein Recht darauf, getröstet zu werden und Unterstützung zu finden. Und was nützt mir das Recht, wenn es für mich keine Menschen gibt, die mich sehen und unterstützen, die mir zuhören, mich halten und trösten?

 

Wer sich nicht wahrnimmt, kann auch nicht spüren, welche Impulse er hat, seinen Wert zu achten.

 

Thea Rettner

 

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Angedacht - August 2019

Auf der Suche nach dem Frieden.
„Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm34, Vers 15)
Dass Menschen auf der Suche sind,
das weiß ja heute jedes Kind.
Man sucht das Glück zu jeder Zeit
und zahlt sogar für Sicherheit;
Sucht Anerkennung, Lob und Ehre
und hofft, dass Geld sich auch vermehre.
Sucht Frieden in dem Stress der Zeit
und sehnt sich nach Zufriedenheit.
Den Sinn des Lebens manche suchen,
und Andere, die wollen buchen
ein Wochenende, Seminar,
und sind bereit zu zahlen gar
für Übungen, für Tanz, für Stille.
Das kostet manchmal fast ‚ne Mille.
Und auch in religiösen Fragen
ist man versucht in diesen Tagen
zu suchen Frieden und auch Glück -
legt weite Strecken oft zurück -
man kauft sich Bücher, meditiert,
bis man den „Seelenfrieden“ spürt.
Die Religion hat Hochsaison.
Doch wer sucht wirklich Gottes Sohn?
Der hat als Erster ja gesagt,
wer es im Leben mit ihm wagt
der hat für Zeit und Ewigkeit
den Frieden doch auf seiner Seit‘.
Diesen Frieden als wertvolle Sache
Wünscht Dir und auch Ihnen

 

Norbert Pache

 

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ANGEDACHT - März 2019

Selig sind die geistig Armen

 

Dieses umgewandelte Sprichwort aus dem letzten Satz der Bergpredigt in Matthäus 5,3, „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“ wird meistens benutzt im Hinblick darauf, dass diejenigen, die  wenig wissen unbeschwert leben, da sie sich keine Gedanken über ihre Umstände machen.

Im biblischen Kontext betrachtet bedeutet dieser Vers allerdings etwas ganz anderes. Es bedeutet nicht wegen seiner Intelligenz eitel zu werden, sondern mit all seinen Sinnen nach Gottes Himmelreich zu streben.

 

Diese Aussage zeigt sich auch durch die Menschen, mit denen Jesus redete und diskutierte. So gab er sich mit der damaligen unteren Schicht ab, mit Fischern, Zöllnern und anderen die damals nicht besonders angesehen waren. Er ging zu denjenigen, die nicht für besonders klug gehalten wurden, da sie keine ausführliche Bildung hatten und auch keine hohen Stellungen hatten. Er belehrte sehr oft jedoch die, die sich selbst für klüger und besser hielten als die restlichen Bürger, die Pharisäer. Die wegen ihrer Eitelkeit und ihrer angeblichen Intelligenz nicht die Beziehung zu Gott förderten sondern sich strikt und stur an ihre Schriften hielten. Somit meinte Jesus durch diese Aussage, dass die „ungebildete“ Bevölkerung es eher schaffte in das Himmelreich aufgenommen zu werden, dadurch, dass diese nach Gott gestrebt haben, als die steifen Pharisäer mit ihren Schriften und einer fehlenden Gottesbeziehung.

 

Also seid keine Pharisäer, werdet nicht eitel wegen eurer Intelligenz, sondern strebt dem Himmelreich Gottes entgegen, so wird es euch gehören.

 

Nahuel Vöhringer

 

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ANGEDACHT - Januar 2019

Jahreslosung: Suche Frieden uns jage ihm nach. (Psalm 34,15)

 

Jeder Mensch definiert "Friede" für sich anders.

Für den einen ist es der Urlaub, die Freizeit ohne Verantwortung und Aufgaben, für den anderen die absolute Ruhe, Zeit für sich.

 

Frieden wird in unserer Sprache ganz anders gebraucht. "Geh in Frieden!" oder "Lass mich in Frieden!"

 

Friede hat immer, wie ich finde, einen negativen Beigeschmack, dort wo Friede herrscht, gab es Krieg, einen Konflikt, schwierige Situationen mit denen man umgehen muss. Meistens sind es zwischenmenschliche Situationen, die den Frieden schwer machen. Wie oft erlebt man es, wenn man durch Missverständnisse Konflikte anzettelt und Beziehungen darunter leiden.

 

Im Psalm zeigt uns David, wie wir Gott erfahren können, wie wir unsere Gottesbeziehung stärken. Er fordert uns auf, den Frieden aktiv zu suchen und ihm nachzujagen, damit er weiterhin bestehen bleibt und nicht einbricht.

 

Es gibt ein schönes Sprichwort: "Der Klügere gibt nach". Wenn man sich das zu Herzen nimmt, ist, glaube ich, schon viel gewonnen. Aber natürlich sollte man auch dieses differenziert betrachten: Nachgeben sollte man nur, wenn es einem damit gut geht. Falls dies nicht der Fall ist, ist es wichtig den  Mut zu haben, auf die Menschen zuzugehen und das zu klären. Das ist nicht einfach, aber ich glaube Missverständnisse und Konflikte aus der Welt zu schaffenist auch eine Art Frieden schaffen und Gott gint die Kraft und steht uns bei.

Sicher kann man aber sagen, in dem unmittelbaren Moment nach der Klärung...

 

... DA IST FRIEDEN

 

Leo Schabel

 

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