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Angedacht - November 2019

Warum feiern wir nicht?

Ich glaube wenn wir an das Thema feiern denken, sind unsere Reaktionen erstmal: ja,juhu. Und wenn man an den Organisatorischen Kram denkt, denkt man oh ne... Vor einiger Zeit haben wir Jahresdankgodi gefeiert und was soll ich sagen, meine erste Reaktion war. Ja, juhu, weil ich es einfach liebe, wie voll der Saal ist und wie viele Leute kommen und das lecker essen und die tolle Deko. Aber dann ist mir eingefallen dass ich morgens um 9 schon da sein muss und dass ich Wochen vorher proben muss. Und die Suppen kochen sich leider auch nicht von alleine. Und dann dachte ich wieder och nööö.
Aber deshalb das feiern ganz bleiben lassen?
Ist glaub ich auch nicht die Lösung.
Warum ich (meinen Geburtstag) feiern liebe? Weil beschenkt werden soo schön ist. Ich habe dieses Jahr zu meinem Geburtstag schöne Geschenke bekommen. Aber das größte Geschenk waren die vielen schönen und lieben Worte die ich bekommen habe. Die warme Dusche an Liebe und Wertschätzung, die ich von meiner Familie und meinen Freunden bekommen habe, war den Stress vorher wert.
Also aber warum feiern wir nicht? Warum können wir nicht in dieser kindlichen Manier jeden Tag feiern?
Mal abgesehen davon, dass das ins Geld gehen würde und organisatorisch auch anstrengend wäre.
Die Bibelstelle die ich euch mitgebracht habe steht im Philipperbrief. Und ist eig aus einem sehr positiven Teil des Briefes.

„Freut euch in Gemeinschaft mit dem Herrn! Ich sage es noch einmal: Freut euch!“

‭‭Philipper‬ ‭4:4‬

Ich finde das liest sich immer so einfach. Dieses "Freut euch alle Zeit. Ich sage euch nochmal freut euch." Und auch der Vers, dass wir uns an diesen Dingen orientieren sollen. Ich finde es extrem schwierig, mich zu freuen, wenn das Leben es nicht so gut mit einem meint oder anstrengend ist.
Aber da finde ich die Songzeile so passend.

„Hör', die Kapelle spielt ihr tanzbarstes Lied auf Repeat. Doch allen Beats zum Trotz wiegt sich niemand im Takt der Musik Zynismus und Gleichgültigkeit filigran als finstere Filter auf die Wahrnehmung gelegt. Bis wir den Geber der guten Gaben vor lauter Segen nicht mehr sehen. Sind wir nicht überschüttet mit Strömen des Schönen. Doch so furchtbar fokussiert auf was uns noch fehlt, dass wir ächzen und stöhnen unter der Last des Selbstverständlichen Wohlstands an den wir uns gewöhnten“

Wir leben in einer Welt in der es immer darum geht schneller, höher, weiter besser zu sein. Und auch uns Christen passiert dieses Leistungsdenken. Mehr Teilnehmer, mehr Attraktionen, mehr Zeit die wir investieren müssten.

Aber dabei haben doch grade wir das Privileg des größten Geschenks. Das der Gnade und des des ewigen Lebens.
Und ich glaube wir sollten uns viel öfter beschenken lassen und uns freuen dürfen.
Und das ist ja das schöne an unserer Gemeinschaft. Dass ich meine Schwestern und Brüder hier habe, die mich darin unterstützen können mich zu freuen und zu feiern wenn ich es vielleicht grade nicht kann.
Also warum feiern wir nicht gemeinsam ?

 

Rebecca Paul

Angedacht_November

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Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.

Psalm 84,4

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Matthäus 18,20

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