Vereinswochenende
Um auch außerhalb unserer wöchentlichen Treffen genug Zeit für uns als Vereinsgemeinsahft zu haben, fahren wir einmal im Jahr auf ein gemeinsames Vereinswochenende.
Innerhalb des Vereinswochenendes ist uns vor allem das Miteinander wichtig, sowie der Austausch zu Themen, die uns bewegen. Deshalb lassen wir die Abende meist in gemütlicher Runde ausklingen. Ein gemeinsamer Gottesdienst am Sonntag rundet das Wochenende außerdem ab.
Alles auf einen Blick:
Wann? 20.-22. März 2026
Wo? CVJM Freizeit- und Tagungsstätte Altenstein
Am Schwimmbad 6, 96126 Maroldsweisach
Für wen? alle, die sich dem Verein verbunden fühlen
Plätze: mind. 20, max. 60 Teilnehmende
Preise: Doppezimmer (p.P. mit eigenem Bad): € 150,-
Doppelzimmer (p.P. ohne eigenes Bad): € 120,- Einzelzimmer (ohne eigenes Bad): € 130,-
Mehrbettzimmer (ab 13 Jahren) mit 4 Betten: € 100,-
Kinder (6-12 Jahre) im MBZ: € 90,-
Kinder (1-5 Jahre) im Zimmer des Eltern: € 70,-
Leistungen: Anreise in Fahrgemeinschaften, Vollverpflegung,
Unterkunft in Zimmern, Programm
Wir wollen für alle eine Teilnahme möglich machen. Daher informieren wir gerne über Unterstützungsmöglichkeiten, um den Freizeitpreis zu bezuschussen. Bitte nimm mit unserem Büro Kontakt auf.
VereinsWochenende 2025 in Burgambach
Das war das Thema unseres Vereinswochenendes, zu dem Ende März in Burgambach 33 Erwachsene, 7 Kinder und einige Tagesgäste zusammenkamen.
Am Freitagabend freuten wir uns, dass Martin Schmid den Abschluss unseres Strukturprozesses mit uns feierte. Er brachte Bilder des britischen Künstlers Tim Bansky, ein Herzkunstwerk sowie die Geschichte der Ehebrecherin aus dem Evangelium mit. Martins Botschaft: Banksy macht durch seine Kunstwerke aus etwas zerstörtem etwas Neues, ganz wertvolles. Jesus verändert das Leben der Ehebrecherin grundlegend, schenkt ihr Würde und heilt nicht nur ihr zerbrochenes Herz.
Das Konzept des Hauses der Veränderung stellte uns Kristin am Samstagvormittag vor. Wir reflektierten, wo wir stehen, wo wir gerne wären und was uns noch verunsichert.
Danach stellte uns Samuel mögliche Visionen für unseren Verein, aber auch für unser persönliches Glaubensleben vor. Wem folge ich? Wir positionierten uns ganz praktisch, was gar nicht so leicht war und zu interessanten Gesprächen führte. Mich begeisterte, wie bunt unsere Gemeinschaft und damit auch unsere Möglichkeiten und Träume sind.
Am Nachmittag schauten wir uns verschiedene Personen mit einer Vision aus dem Alten und Neuen Testament an. Wie hat ihre Verheißung ausgeschaut, wer hat ihr geglaubt und wie wurde sie umgesetzt? Spannend, wie unterschiedlich das bei jedem einzelnen ausgesehen hat.
Kann ich meinen Sinnen trauen? Darum ging es am Samstagabend. In 6 Spielrunden schätzten wir uns ein und testeten unsere Sinne. Voller Konzentration, mit großem, auch körperlichem, Einsatz und viel Gelächter stellten wir fest: So schlecht sind wir gar nicht. Oder war die Jury zu gnädig? Egal! Paulus ruft die Philipper ja auch auf: „Freut euch im Herrn allewege.“ (Phil 4,4) Und genauso freuen wir uns über seinen Zuspruch: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.“ (Phil 4,7)
„Der Herr ist mein Hirte!“ Um den Psalm 23 ging es bei unserem Werkstattgottesdienst am Sonntag. Es tat gut, sich daran zu erinnern, wo Gott uns schon geleitet, gestärkt und getröstet hat und uns auch gegenseitig davon zu erzählen sowie Gott dafür zu danken. Gleichzeitig beteten wir um Geborgenheit und Trost auch in schwierigen Zeiten. Spürbar wurde Gottes Gegenwart auch in der Feier des Abendmahls, am Tisch, den Gott für uns deckt.
Es war ein gesegnetes, volles Wochenende, das natürlich auch von den Gesprächen, Spielen, Spaziergängen, Mahlzeiten … zwischen den Programmpunkten lebte. Ich hoffe, viele konnten wie ich es mit allen Sinnen genießen und …
… sehen:
Manchmal erst auf den zweiten Blick sieht man die Botschaft der Kunstwerke von Bansky.
Wir haben Visionen für die Zukunft unseres Vereins.
… riechen:
Den Lagerfeuergeruch konnte man genießen und mit seinen Kleidern nach Hause nehmen.
Den Geruch nach Schweiß und Turnschuhen konnten die Sportler zum Glück abduschen.
… hören:
Andere Menschen erzählen von ihrem Glaubensleben.
Menschen aus der Bibel hören den Ruf Gottes.
… schmecken:
Die leckeren Mahlzeiten, Knabbereien, Drinks und die Gespräche dabei tun Leib und Seele gut.
Beim Abendmahl lässt sich schmecken, wie freundlich der Herr ist.
… fühlen:
Lobpreislieder zu singen und sich unter den Segen Gottes zu stellen, ist eine Wohltat.
Es fühlt sich gut an, gemeinsam unterwegs zu sein, sich zu unterstützen und von Gott stärken zu lassen.
Lucia Hartmann-May
